Sonntag, 16. März 2014

Gefüllte Schokomuffins mit Rum

Nachdem ich monatelang schon auf Alkohol verzichte, hatte ich heute Lust ein Rezept für Schokomuffins aufzupeppen - und irgendwie sprang mir die Rumflasche ins Auge... Keine Sorge - man kann ihn auch problemlos weglassen, oder durch etwas anderes ersetzen! Das Rezept ist in erster Linie wegen der Füllung empfehlenswert. Die Idee stammt von ichkoche.at - allerdings habe ich es etwas abgewandelt für meine Zwecke!

Wer schon immer mal Schokoküchlein mit flüssigem Kern machen wollte, sich aber nicht getraut hat (aus Angst vor Salmonellen oder es könnte nicht flüssig werden...), ist mit diesem Rezept auf der sicheren Seite: es geht schnell, ist einfach und wenn man die Muffins nicht warm essen möchte, ist der Kern trotzdem noch weich...


Das Rezept:
(ca. 18 Stk.)
200g weiche Butter
200g feinen Zucker
2 gehäufte EL ungesüßten Kakao
1 gute Prise Salz
1 Pkg. Vanillezucker
1 EL Rum (und wem das nicht genug ist, der kann noch etwas Rumaroma hinzufügen)
6 Freilandeier
200g glattes Mehl
50g gemahlene Mandeln
1/2 Pkg. Backpulver
150g Zartbitterschokolade
50g Haselnussaufstrich

frische Beeren, Staubzucker und Schokospäne als Deko!


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMazYzXzE5OTQ0ckE/edit?usp=sharingDie Butter mit dem Zucker, dem Kakao, dem Salz, dem Vanillezucker und dem Rum (und ev. Rumaroma) schaumig rühren. Die Eier hinzufügen (immer 1-2 auf einmal unterrühren) und die Masse mixen bis sie schön fluffig ist. Das Mehl mit dem Backpulver versieben und gemeinsam mit den Mandeln kurz unterrühren bis die Masse glatt ist.

Die Zartbitterschokolage hacken und schmelzen (über heißem Wasser, oder wie in meinem Fall einfach in der Mikrowelle - aufpassen, dass sie nicht überhitzt!), den Haselnussaufstrich hinzufügen - der macht die Füllung süßer, und er sorgt dafür, dass die Füllung auch im abgekühlten Zustand noch weich bleibt!

Muffinförmchen (in Muffinblechen) zur Hälfte mit Teig befüllen (in der Mitte eine kleine Mulde machen), geschmolzene Schokolade einfüllen und mit Teig bedecken. Ich mache das mit zwei Spritzbeuteln (Gefriersackerl tun es auch - einfach eine Ecke abschneiden wenn der Teig drin ist!) um mir die Sauerei mit Löffeln zu ersparen. Man muss sich nicht lange damit aufhalten den Teig glatt zu streichen - das geht von selbst wenn die Muffins erst mal im Ofen sind!

Die Bleche in das vorgeheizte Backrohr stellen und die Muffins bei 180° Ober-/Unterhitze (160° Heißluft, allerdings rate ich davon ab Muffins mit Heißluft zu backen - wird am Ende halt doch nicht so saftig!) für ca. 25-30 Minuten backen. Die Stäbchenprobe ist wegen der Füllung nicht möglich, aber länger als 30 Minuten sollte es nicht dauern!

Mit frischen Beeren (Hallo Frühling, hallo Sommer!), Staubzucker und Schokospänen dekorieren und noch lauwarm servieren!

Sonntag, 2. März 2014

Cheesecake mit roter Grütze

Dieses Mal ist wirklich viel Zeit vergangen seit meinem letzten Rezept, aber das Leben lässt sich nicht immer planen. Im Jänner verbrachte ich viel Zeit im Krankenhaus - wobei der Grund dafür letzten Endes zwar verfrüht eintraf, aber ein wunderschöner ist: meine süße Tochter! Jetzt ist sie schon größer, wir sind fast am errechneten Geburtstermin angekommen und unser Leben spielt sich langsam ein - ich habe also wieder Zeit für neue Rezepte... Auch wenn diese erst mal einfach sein werden - aber einfach ist bekanntlich nicht zu verachten! ;-)
Heute präsentiere ich euch ein Rezept für gebackenen Käsekuchen mit roter Grütze von einem meiner Lieblingsblogs - schaut vorbei auf Lykkelig und lasst euch verzaubern!

Das Rezept:
(24cm Springform)
130g Butterkekse (Vollkorn)
80g zerlassene Butter

4 Freilandeier
150g feinen Zucker
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote
500g Magertopfen (= Quark)
400g Frischkäse Doppelrahmstufe
1 Packung Puddingpulver (Vanille)
300g Rote Grütze (gekauft oder selbstgemacht)


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMaUVJRFRDSW1fV2M/edit?usp=sharingZuerst die Butterkekse in einem Plastiksackerl (Gefrierbeutel) mit dem Nudelholz zu Brösel zerkleinern. In eine Schüssel geben und mit der zerlassenen Butter vermengen. Eine Springform ausbuttern und die Keksbröselmasse darin verteilen und festdrücken. Danach im Kühlschrank kaltstellen.

Die Eier mit dem Zucker, der Zitronenschale und dem Vanilleextrakt für einige Minuten schaumig schlagen. Den Topfen und den Frischkäse hinzufügen und glattrühren und zuletzt das Puddingpulver untermengen.

Den Keksboden für 10 Minuten bei 150° im vorgeheizten Backrohr backen und kurz auskühlen lassen. Danach die Topfenmasse und die rote Grütze abwechselnd Löffel für Löffel in die Form geben und zuletzt mit Hilfe eines Kochlöffelstiels Schlieren ziehen. Für etwa 75-90 Minuten (je nach Backrohr und Backform) backen... 

Mein Ergebnis sah leider anders aus als das Original - meinem Mann gefällt meine Variante besser, ich persönlich hätte ihn lieber wie bei Lykkelig gehabt - dafür hätte er aber sicher länger oder bei höherer Temperatur in den Ofen gemusst. daher bitte einfach ausprobieren und bei Bedarf länger im Backrohr lassen! :-)

Gut abkühlen lassen und dann servieren!

Freitag, 10. Januar 2014

Banana-Nut-Bread

Derzeit versuche ich mich ja vor allem an besonders einfachen und schnellen Rezepten - und dazu gehören so mache aus meiner Zeit in Amerika. Unter anderem ist Banana-Bread ein typischer Kuchen den es in Amerika ständig gab und den sogar meine Gastmama gebacken hat - und die war zwar eine super Gastmama, aber die Küche war nicht ihre Stärke (Bei uns gab es trotzdem so gut wie nie Fast Food! ;-) )... Wie auch immer - hier ein einfaches, süßes, klebriges Rezept das schnell gemacht ist, saftig schmeckt und Platz lässt für eigene Interpretationen!

Das Rezept:
(1 Kastenkuchen)

2 Freilandeier
100g brauner Zucker
1Pkg. Vanillezucker und ev. etwas Vanillemark
75ml geschmacksneutrales Öl (ich verwende Rapsöl)
Abrieb einer Biozitrone
250g Universalmehl (man kann auch glattes Mehl oder Dinkelmehl verwenden)
1/2 Pkg. Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt
3 große, sehr reife Bananen
150g gehackte Nüsse (ich nehme gerne eine Nussmischung, aber man kann auch nur Walnüsse oder Paranüsse verwenden)
75g gehackte dunkle Schokolade
150ml Buttermilch
Butter und Zucker zum ausstreuen der Backform

https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMZXowQlByVEV1MVk/edit?usp=sharingDie Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker (und Vanillemark), dem Öl und dem Zitronenabrieb schaumig rühren.
Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und dem Zimt vermischen und abwechselnd mit der Buttermilch unter die Eimischung mixen.
Die Bananen schälen, der Länge nach halbieren und in feine Scheiben schneiden - gleich unter den Teig heben (Kochlöffel verwenden, nicht den Mixer!). Etwa 2/3 der Nüsse und die gesamte Schokolade ebenfalls unterrühren. Ob die Nüsse und die Schokolade grob oder fein gehackt werden bleibt euch überlassen - ich mag es gerne rustikaler und hacke zumindest einen Teil davon eher grob!
Eine Kastenform befetten und mit Zucker ausstreuen. Den Teig einfüllen und mit den restlichen Nüssen bestreuen. Im vorgeheizten Backrohr bei 190° Ober-/Unterhitze (170° Umluft) für ca. 1 Stunde backen.

Wer wie ich erst zum Schluss feststellt, dass die Kastenform verschwunden ist, kann natürlich auch eine hohe Auflaufform verwenden. Es klappt auch mit jeder anderen Form - je niedriger, desto kürzer die Backzeit!
Die Stäbchenprobe funktioniert wegen der Bananen und der Schokolade nur sehr bedingt - da der Kuchen saftig bleiben soll und solang er heiß ist flüssige Bestandteile enthält, wird immer etwas kleben bleiben. Einfach nach Gefühl gehen und die Backzeit maximal um 5-10 Minuten verlängern... ;-)

Den Kuchen in der Form abkühlen lassen und dann herausstürzen. Nach Belieben mit Staubzucker bestreuen und eventuell mit geschlagenem Obers servieren... Oder Schokoglasur darauf verstreichen - ganz nach Lust und Laune!

Dienstag, 31. Dezember 2013

Glückskekse

Goodbye 2013, welcome 2014! Ein gutes Jahr geht zu Ende - ich hoffe auf ein noch besseres Neues! :-) Und da ich Glücksbringer vor allem in essbarer Form sinnvoll finde (falls sie kein Glück bringen, so hat man zumindest einen vollen Magen!), gibt es dieses Jahr von mir Glückskekse.
Einfach und schnell gemacht sind sie ein wunderbares Mitbringsel wenn man jemandem ein gutes Neues wünschen möchte!
Die Idee und das Rezept stammen von www.ichkoche.at.

Das Rezept
(12 Kekse)
3 Eiklar
1 Prise Salz
60g gesiebter Staubzucker
60g glattes Mehl
50g geschmolzene Butter

Sprüche und Zitate auf kleinen Zettelchen.


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMQkVJRjQ3ajROX1k/edit?usp=sharingFür die Glückskekse die Eiklar mit einer Prise Salz halbsteif schlagen - nicht zu fest, sonst ist der Teig schwer zu verstreichen! Staubzucker darüber sieben und unterrühren, danach die geschmolzene (flüssige) Butter hinzufügen und alles kurz durchmixen. Zuletzt das Mehl nach und nach unterheben und rühren bis eine glatte Masse entsteht.
Das Backrohr auf 180° vorheizen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech 4 Esslöffel Teig kreisrund ausstreichen (ca. 10-11cm Durchmesser). Es kommt einem komisch vor, aber der Teig muss wirklich sehr dünn sein - keine Angst, er lässt sich sehr gut lösen wenn er gebacken ist!
Die Kekse für ca. 7 Minuten backen - wenn die Ränder leicht gebräunt sind herausnehmen, ein Zettelchen in der Mitte platzieren, einmal in der Mitte falten und danach wie Crêpes oder Tortellini falten. Ich hab die originale Glückskeksoptik nicht geschafft - aber finde das Ergebnis trotzdem gelungen!

Mein Tipp: streicht den Teig wirklich dünn aus! Beim ersten Mal habe ich nur 8 Kekse aus der Menge gemacht und sie waren schwerer zu verarbeiten als die ganz dünne Variante, auch wenn die dünne Variante noch schneller fest wird und dann bricht. Aber die dünnen werden knuspriger und sind einfacher zu biegen wenn man schnell genug ist. Schmecken tun allerdings auch die dickeren - wie extrem süße Palatschinken (Crêpes - für unsere deutschen Nachbarn... *g*).
Nach dem Auskühlen hübsch verpackt, sehen auch nicht ganz perfekt gelungene Glückskekse wirklich schön aus... Und wie gesagt: falls sie kein Glück bringen, so machen sie wenigstens satt... Wenn man genügend davon isst... Da lohnt sich dann auch gleich der Gang ins Fitnessstudio im neuen Jahr! ;-P

Ein zweiter Tipp: ich habe die gebogenen Kekse sofort in ein Gitter (Backrost) gesteckt, damit ich weiterarbeiten kann und sie trotzdem die Form behalten. Alternativ tun es auch die Hände von Kindern oder Ehemännern... ;-)

In diesem Sinne: einen guten Rutsch euch allen - schön, dass ihr ein süßes Jahr mit mir verbracht habt! Alles Gute für 2014 - und verzeiht, wenn das erste Jahresdrittel etwas ruhig sein wird hier im Blog. Unser heißersehntes Wunder wird bald geboren werden und meine ganze Aufmerksamkeit erfordern. Aber keine Sorge - auch eine frischgebackene Mama braucht irgendwann Ablenkung und einen Ausgleich - und das bedeutet für mich, dass ich wieder neue Rezepte probieren und für euch aufschreiben werde.

Prosit 2014! :-)

Montag, 30. Dezember 2013

Schokokuchen im Glas


Wie bei allen Hobbies ist es  für uns Foodblogger natürlich immer eine Bestätigung Komplimente zu bekommen – und von anderen „Foodies“ eingeladen zu werden einen Gastbeitrag zu schreiben ist ein ganz besonderes Kompliment. Gerade, wenn es wie in diesem Fall eine Bloggerin ist, deren Beiträge man selbst verfolgt. Als Doris mich also gefragt hat ob ich bereit wäre für ihre LeserInnen ein Rezept zu posten, war ich geehrt und Feuer und Flamme zugleich.

Liebe Doris, vielen Dank dafür, dass du mich auf diesem Weg deinen Followern vorstellst! Ich wünsche dir mit meinem Rezept einen süßen Start ins neue Jahr – keep on blogging! ;-)
Dann das Problem des Zeitpunkts. Wer hat schon Lust nach Weihnachten groß zu backen? Wenn die Hosen vom Weihnachtsessen noch eng sind und es noch zu früh ist die das nagelneue Fitnessabo im Studio um die Ecke in Anspruch zu nehmen… Aber vielleicht gefällt euch ja mein Schokokuchen im Glas! Der Vorteil dieses Küchleins: heiß verschlossen hält er bis zu vier Wochen! Man hat also im Notfall für Gäste nach den Feiertagen einen wunderbaren kleinen Kuchen, kann ihn aber auch noch Wochen später genießen. Wenn man sich vorher brav im Fitnessstudio abgestrampelt hat.
Das Rezept stammt im Original aus dem Dr. Oetker Buch „Backen macht Freude“ – ich habe es leicht abgewandelt, weil ich es einen Hauch rustikaler haben wollte.

Das Rezept:
(ca. 6-7 Gläser á 175ml)
3 Freiland-Eier
1 Prise Salz
100g feinster Zucker
½ Vanilleschote
Abrieb einer halben Bio-Orange
100g Zartbitterkuvertüre
100g Butter (sehr weich)
100g gemahlene Mandeln
100g gemahlene Walnüsse
Butter und ungesüßtes Kakaopulver zum befetten und ausstreuen der Gläser.
250ml Schlagobers
½ Vanilleschote
ev. etwas Zucker

https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMNHdIMUJjeF9aeGM/edit?usp=sharingFür die Schokoküchlein die Eier trennen und das Eiklar mit dem Salz zu steifem Schnee schlagen. Die halbe Vanilleschote auskratzen und das Vanillemark mit dem Zucker kurz unter den Eischnee rühren. Die Eidotter kurz aufschlagen und ebenfalls hinzufügen.

Die Kuvertüre schmelzen und mit der Butter verrühren – vorsichtig abwechselnd mit den Mandeln und den Walnüssen unter die Eischneemasse heben.

Die Gläser befetten, mit ungesüßtem Kakao ausstreuen und zur Hälfte mit dem Teig befüllen. Unverschlossen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 190° für ca. 25-30 Minuten backen (Backrohr vorheizen!).

Die lauwarmen Schokokuchen mit Vanille-Schlagobers servieren. Dafür das Obers leicht aufschlagen und mit dem Mark einer halben Vanilleschote vermischen. Nach Belieben kann man natürlich auch Zucker hinzufügen!

Alle, die die Schokoküchlein nicht gleich servieren möchten, können die heißen Gläser direkt nach dem Backen verschließen und die Küchlein so für ca. 4 Wochen  haltbar machen. Dafür bei Einweckgläsern die Gläsergummis in heißem Wasser sterilisieren und die heißen Gläser mit den Gummis und Deckeln (oder Klammern) verschließen.

Und wer jetzt noch nicht auf www.genusskochen.com vorbeigeschaut hat, der sollte das dringend tun - ich kann nur sagen, dass ich ein großer Fan von Doris und ihrem Blog bin und mich immer wieder über wunderbare Ideen, abwechslungsreiche Rezepte und wirklich tolle Fotos freue!