Zum heutigen World Baking Day 2013, habe ich mich entschlossen es mit dem Rezept "Level 78" zu versuchen - einfach, weil bei uns Rezepte mit Erdnussbutter eher selten sind und mir das Bild einfach gefallen hat! *g*
Hier habe ich euch das Rezept mit kleinen Adaptionen aufgeschrieben - vor allem habe ich die Menge um ein Drittel reduziert, weil ich mindestens ein Drittel zuviel übrig hatte vom Kuchen... ;-)
Das Rezept:
(1 Torte in 2 18er Formen gebacken)
350g glattes Mehl
3 TL Backpulver
1 TL Natron
150g weiche Butter
100g Erdnussbutter
300g Staubzucker
4 Eier
1 TL Vanilleextrakt
250ml Buttermilch
125g Schokotropfen
Schokoladen-Toffee-Sauce:
90g dunkle Schokolade (gehackt)
65g Butter
40ml Milch
1/2 TL Vanilleextrakt
90g Staubzucker
Erdnussbuttercreme:
60g weiche Butter
400g Staubzucker
250g Topfen (20%)
1 TL Vanilleextrakt
ca. 90g Erdnussbutter
(die Creme ev. noch etwas salzen oder mehr Erdnussbutter hinzufügen..)
Karamell-Popcorn:
30g gepopptes Popcorn
30g Staubzucker
1/2 EL Wasser
15g Butter
etwas Meersalz
(Oder statt dessen einfach Dulce de leche aus der Dose, wenn man das Toffee wie ich einfach nicht hinbekommt...)
Die Butter mit der Erdnusbutter und dem Staubzucker mixen bis eine cremige Masse entsteht. Die Eier einzeln hinzufügen und jeweils gut unterrühren, danach auch das Vanilleextrakt hinzufügen.
Das Mehl mit dem Backpulver und dem Natron versieben und dann abwechselnd mit der Buttermilch in 2-3 Portionen unter die Buttermasse rühren. Zuletzt die Schokoladentropfen hinzufügen.
Zwei 18er Backformen mit Backpapier auslegen und den Teig darin verteilen, glatt streichen und im vorgeheizten Backrohr bei 180° Ober-/Unterhitze für ca. 40-45 Minuten backen. Die Tortenböden für einige Minuten in den Formen überkühlen lassen, sie danach aber auf ein Kuchengitter stürzen um sie dort vollständig auskühlen zu lassen.
Für die Schokoladen-Toffe-Sauce die Butter mit der gehackten Schokolade über heißem Wasserbad schmelzen, danach etwas abkühlen lassen. Die Milch mit dem Vanilleextrakt und dem Zucker verrühren bis dieser sich aufgelöst hat. Danach unter ständigem rühren zur Schokoladenmischung hinzufügen und diese dann leicht abkühlen lassen bis sie dickflüssig genug ist um sie auf der Torte zu verteilen.
Für die Erdnussbuttercreme die Butter und den Staubzucker mit dem mixer cremig rühren. Den Topfen mit dem Vanilleextrakt, der Erdnussbutter und nach Belieben einer Prise Salz mixen bis alles schön vermischt ist. Nicht zu lange rühren, da sie sonst gerinnen könnte!
Für das Karamellpopcorn das Popcorn in einer geeigneten Schüssel vorbereiten. Den Zucker mit dem Wasser in einem Topf anfangs langsam erwärmen, wenn der Zucker sich aufgelöst hat die Hitze erhöhen und ständig umrühren bis die Farbe sich ändern und Karamell entsteht. Den Topf vom Herd nehmen und die Butter langsam unterrühren bis eine Toffee-Sauce entsteht. Diese wird dann über das vorbereitete Popcorn geschüttet, gut durchgemischt und zuletzt nach Belieben noch mit Meersalz bestreut.
Wer wie ich die Toffeesauce jedesmal beim einrühren der Butter "zerstört" (mir wurde es immer zu fest, weil anscheinend die Butter das Karamell zu stark abgekühlt hat...), kann auch einfach Karamellcreme aus der Dose verwenden. Diese gibt es fertig als "dulce de leche" zu kaufen - oder man kann einfach eine Dose gesüßte Kondensmilch für 2h mit Wasser bedeckt kochen und hat dann ebenfalls eine Karamellcreme... ;-)
Die Tortenböden je 2 x horizontal durchschneiden, sodaß man 6 Tortenböden erhält. Jeden mit einer großzügigen Schicht Erdnussbuttercreme bestreichen und dann übereinander setzen. Auch der Tortenboden ganz oben soll mit der Creme bedeckt sein!
Die Schokoladen-Toffee-Sauce über die Torte träufeln und ruhig etwas über den Rand laufen lassen. Das Karamellpopcorn darauf verteilen und die Torte nochmals kühl stellen bevor man sie genießt!
Sonntag, 19. Mai 2013
Samstag, 18. Mai 2013
Key Lime Pie
Heute ist mir das Rezept dann auf www.ichkoche.at untergekommen, und ich kann euch nur sagen: schaut euch die Seite an! Letztens habe ich eine unglaubliche Schokomoussetorte gemacht nach einem Rezept von dort. Dieses werde ich in nächster Zeit nochmal machen und dann auch für euch bloggen!
Heute aber hat sich dieser fruchtig frische Kuchen einfach aufgedrängt - und ich bin sehr froh darüber. Das Rezept ist supersimpel und schmeckt vorzüglich!
Das Rezept:
(1 große Tarteform)
250g Vollkorn-Butterkekse
100g Butter
4 Eier
400ml gesüßte Kondensmilch (Achtung: in den meisten Dosen sind knapp 400g drin, aber nur 300ml!)
80ml frisch gepresster Limettensaft (im Originalrezept ist es Zitronensaft - ich persönlich finde man sollte Limetten verwenden, weil der Geschmack etwas "runder" ist... Allerdings ist die Kondensmilch sehr süß und die Creme verträgt auch Zitronensaft problemlos.)
Abrieb von 1-2 Limetten oder Zitronen
(und eventuell noch ein Spritzer Zitronensaft, wem die Creme mit Limettensaft nicht sauer genug ist!)
Schlagobers
Für den Boden die Kekse in einem Plastiksackerl (Gefrierbeutel) mit dem Nudelholz zerbröseln. Die Butter schmelzen und mit den Keksbröseln vermischen. Eine große Tarteform ausbuttern und die Keksbrösel darin zu einem Boden festdrücken. An den Rändern hochdrücken!
Die Eier leicht aufschlagen, die Kondensmilch hinzufügen und das ganze gemeinsam zu einer cremigen Masse rühren.
Den Limettensaft und den Limettenabrieb ebenfalls hinzufügen und nochmals gut mit dem Mixer durchgehen. Die Füllung in die vorbereitete Keksbröselform geben.
Das Backrohr auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen und den Kuchen für ca. 15 Minuten darin backen bis die Masse fest ist. Ich würde beim nächsten Mal den Bröselboden noch kurz vorbacken (ca. 5 Minuten) um ihn kompakter werden zu lassen. Ganz abkühlen lassen und mit leicht geschlagenem Schlagobers genießen.
Freitag, 10. Mai 2013
Kokos-Kirsch-Rührkuchen
Es ist wirklich Zufall, dass es jetzt zwei Rezepte mit Weichseln hintereinander geworden sind. Na ja, vielleicht nicht ganz so ein Zufall - ich liebe Sauerkirschen, und nach den Torten für meinen Neffen und den bevorstehenden Torten für die kleine Caroline, habe ich mir gedacht: "Die alte Patentante Tanja hat sich auch mal einen Kuchen verdient!".
Dieser Kuchen ist also ausnahmsweise mal kein Geschenk für jemanden und für keine besonderen Anlass, sondern einfach nur, weil ich Lust darauf hatte.
Das Rezept bzw. die Idee stammt aus "Laura Backen im Frühling" - allerdings habe ich es etwas abgewandelt, da ich nicht alle Zutaten in der gewünschten Form zuhause hatte. Meine Version mit Topfen und Sauerrahm gefällt mir aber ehrlich gesagt sogar besser, als die Creme mit Creme fraiche zu machen... ;-P
Das Rezept:
(1 tiefes Blech - nicht zu groß!)
1 Glas Weichseln (720g Abtropfgewicht)
160g weiche Butter
1 Prise Salz
250g Zucker
5 Eier
170g Mehl
1/2 TL Backpulver
150g Kokosraspel
250g Topfen
250g Sauerrahm
Die Weichseln in einem Sieb gut abtropfen lassen und beiseite stellen. Die Butter mit dem Salz und 160g Zucker schaumig rühren. 3 Eier einzeln hinzufügen und in die Masse rühren. Das Mehl mit dem Backpulver versieben und ebenfalls unterrühren.
Den Teig auf einem tiefen, nicht zu großen Blech (befettet und bemehlt) verstreichen und mit den Weichseln belegen, 10g Kokosraspel darauf verteilen. Danach den Kuchen im vorgeheizten Backror bei 175° Ober-/Unterhitze backen bis er noch nicht ganz goldbraun ist (ca. 25min).
130g Kokosraspel mit dem restlichen Zucker (90g), den 2 übrigen Eiern, dem Topfen und dem Sauerrahm cremig rühren. Diese Masse nach ca. 25 Minuten auf dem Kuchen verstreichen und bei gleicher Temperatur für ca. 25-30 Minuten fertigbacken. Abkühlen lassen und eventuell noch mit den restlichen 10g Kokosraspel bestreuen (am besten röstet man diese ohne Fett ganz leicht an).
Man kann den Kuchen auch in einer 26er Springform backen - die Backzeit für den Teig werden sich dann etwas verlängern. Verwendet man ein größeres Backblech (zB die Standardbleche von Backöfen), sollte man etwa die Hälfte mehr Masse verwenden.
Mit etwas geschlagenem Obers oder dem abgegossenen Weichselsaft servieren - schmeckt lauwarm oder auch kalt hervorragend! :-)
Dieser Kuchen ist also ausnahmsweise mal kein Geschenk für jemanden und für keine besonderen Anlass, sondern einfach nur, weil ich Lust darauf hatte.
Das Rezept bzw. die Idee stammt aus "Laura Backen im Frühling" - allerdings habe ich es etwas abgewandelt, da ich nicht alle Zutaten in der gewünschten Form zuhause hatte. Meine Version mit Topfen und Sauerrahm gefällt mir aber ehrlich gesagt sogar besser, als die Creme mit Creme fraiche zu machen... ;-P
Das Rezept:
(1 tiefes Blech - nicht zu groß!)
1 Glas Weichseln (720g Abtropfgewicht)
160g weiche Butter
1 Prise Salz
250g Zucker
5 Eier
170g Mehl
1/2 TL Backpulver
150g Kokosraspel
250g Topfen
250g Sauerrahm
Die Weichseln in einem Sieb gut abtropfen lassen und beiseite stellen. Die Butter mit dem Salz und 160g Zucker schaumig rühren. 3 Eier einzeln hinzufügen und in die Masse rühren. Das Mehl mit dem Backpulver versieben und ebenfalls unterrühren.130g Kokosraspel mit dem restlichen Zucker (90g), den 2 übrigen Eiern, dem Topfen und dem Sauerrahm cremig rühren. Diese Masse nach ca. 25 Minuten auf dem Kuchen verstreichen und bei gleicher Temperatur für ca. 25-30 Minuten fertigbacken. Abkühlen lassen und eventuell noch mit den restlichen 10g Kokosraspel bestreuen (am besten röstet man diese ohne Fett ganz leicht an).
Man kann den Kuchen auch in einer 26er Springform backen - die Backzeit für den Teig werden sich dann etwas verlängern. Verwendet man ein größeres Backblech (zB die Standardbleche von Backöfen), sollte man etwa die Hälfte mehr Masse verwenden.
Donnerstag, 9. Mai 2013
Schwarzwälder Kirschtorte
Das Rezept:
(1 große Torte)
140g Zartbitterschokolade
6 Eier
175g Zucker
150g glattes Mehl
90g flüssige Butter
1 Glas Weichseln (720g Abtropfgewicht)
100g Zucker
1/2 TL gemahlener Zimt
2 gehäufte EL Speisestärke
750g Schlagobers
6 EL Kirschmarmelade
Schlagobers und Schokoraspel für die Tortendeko
Die Schokolade grob hacken und vorsichtig in der Mikrowelle oder über einem heißen Wasserbad schmelzen. Die Eier trennen und die Eidotter mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Mehl darübersieben und mit der Butter unter die Eimasse rühren. Anschließend die geschmolzene Schokolade hinzufügen. Die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unterheben.Die Biskuitmasse in eine gefettete, mit Mehl ausgestäubte Springform (26cm) streichen und im vorgeheizten Backrohr bei 180° Ober-/Unterhitze (160° Umluft) für ca. 35 Minuten backen. Den Tortenboden abkühlen lassen und danach zweimal durchschneiden, damit man 3 Böden hat.
Die Hälfte der abgekühlten Kirschen auf dem untersten Boden verteilen und mit einem Drittel des Schlagobers bedecken, den zweiten Biskuitboden darauflegen und die restlichen Kirschen mit einem weiteren Drittel des Obers darauf verteilen. Das restliche Schlagobers auf der Torte verteilen und diese erst Mal kühl stellen.
Einige Stunden später oder am nächsten Tag, kann man noch weiteres Obers steif schlagen und die Torte nochmals damit überziehen, einen Teil davon aufbewahren und mit einer Spritztülle die Torte verzieren. Mit Schokoraspel (fertig gekauft oder selbst von einer Tafel Schokolade abgehobelt) und den weggelegten Kirschen dekorieren.
Montag, 6. Mai 2013
Mango-Papaya-Torte
Das Rezept:
(1 große Torte)
3 Freilandeier
225g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
100g glattes Mehl
2 EL Speisestärke
2 TL Backpulver
500g Mascarpone
500g Magertopfen (Topfen = Quark)
3 EL Zitronensaft
200g Schlagobers
5 Blatt Gelatine
1 EL Rum
2 Mangos
2 Papayas
1 Becher Schlagobers
30g gehackte Pistazienkerne

Eine Springform (26cm) mit Backpapier auslegen, den Bisquitteig darin verteilen und glatt streichen, im vorgeheizten Backrohr bei 175° Ober-/Unterhitze (150° Umluft) für etwa 25 Minuten backen. Den Tortenboden herausnehmen und auskühlen lassen.
Mascarpone, Topfen, Zitronensaft und den restlichen Zucker (das sind dann 125g) miteinander glatt rühren. Die Gelatine in Wasser einweichen (5 Minuten), ausdrücken und im Rum auflösen (Das funktioniert sehr gut, wenn man es in der Mikrowelle macht). Danach 2 EL der Mascarponemasse hinzufügen um die Temperatur anzugleichen, bevor man die Gelatine unter die Mascarponecreme rührt. Das Schlagobers steif schlagen und unter die Mascarponemasse heben.
Die Mangos und Papayas schälen, entkernen und in dünne Streifen schneiden. Den Biskuitboden waagrecht in der Mitte teilen, und den unteren Teil in einem verstellbaren Tortenring vorbereiten.
Die Torte kann man wie ich mit einem Becher geschlagenem Schlagobers überziehen und mit gehackten Pistazien und den restlichen Fruchtspalten nach belieben verzieren.
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