Montag, 18. August 2014

Erdnuss-Karamell-Brownies

Der Sommer ist fast wieder vorbei und wir hatten hier ein paar kühle Nächte und auch kühlere Tage - und eigentlich hatte ich Lust auf einen weiteren Zwetschgenkuchen, aber irgendwie brauchte ich etwas wärmenderes und da kamen mir die Brownierezepte in der aktuellen LECKER Bakery genau recht! Diesmal so richtig schön klebrig (Fluffige Schokokuchen sind keine Brownies - also wer es lieber luftig leicht hat, sollte zu anderen Rezepten greifen!) mit Erdnussbutter und Karamell. Willkommen Winterspeck! :-)


Das Rezept:
(ca. 20 Stück)
125g Butter
150g Zartbitterschokolade
2 Eier
125g brauner Zucker
1 Prise Salz
100g glattes Mehl
25g ungesüßten Kakao
1/2 TL Backpulver

350g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
75g Erdnussbutter
ca. 50g geröstete und gesalzene Erdnüsse
50g Karamellcreme (zB. dulce di leche)


Für den Brownieboden die Butter und die Schokolade gemeinsam schmelzen (vorsichtig auf dem Herd oder in der Mikrowelle). Dann etwas abkühlen lassen. Die Eier mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen, dann die Schokoladenbutter unter rühren hinzufügen und alles gut vermischen. Das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver versieben und ebenfalls unterrühren.
Eine Backform (eckige Form 24x24cm, oder eine runde 26cm Springform) befetten und eventuell Backpapier benützen wenn es keine Springform ist. Den Teig darauf verstreichen und im vorgeheizten Backrohr bei 175° Ober-/Unterhitze für ca. 20-25 Minuten backen. Bei der Stäbchenprobe sollen noch Teigspuren zu finden sein auf dem Holzspieß - Brownies sind immer etwas klebrig wenn sie perfekt sind!
Danach den Brownieboden herausnehmen und gut auskühlen lassen.

https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMM0ZCdVVaNzdWWms/edit?usp=sharingFür die Creme die Erdnussbutter bei schwacher Hitze schmelzen und kurz abkühlen lassen. Den Frischkäse cremig schlagen und die flüssige Erdnussbutter unterrühren. Die Creme auf dem Teigboden verteilen, Erdnüsse darüberstreuen und alles für ca. 30min kalt stellen.

Zuletzt die Karamellcreme leicht erhitzen bis sie flüssig wird und mit einem Löffel oder einer Gabel über die Erdnusscreme träufeln. Nochmals kurz abkühlen lassen und danach in Stücke schneiden und servieren! Wer die Kombination salzig und süß mag, der ist bei diesem Rezept gut aufgehoben!

Freitag, 15. August 2014

Nektarinen-Smoothie

Heute darf es mal wieder ein einfacher, aber köstlicher Drink sein - perfekt für einen Freitag Abend mit meinem Baby, während der Papa auf dem Fußballplatz ist! ;-)
Die Idee wieder mal den Standmixer hervorzuholen stammt von einer meiner Lieblingsbloggerinnen, Doris - für die ich im Winter gastbloggen durfte. Wer noch nicht bei genusskochen vorbeigeschaut hat, sollte das wirklich tun - tolle Fotos und wunderbare Rezepte die zum nachmachen einladen! Ich habe das Rezept zwar etwas abgewandelt, trotzdem hätte ich meine Nekatrinen sonst wohl anders verarbeitet...


Das Rezept:
(4 Gläser)
4 reife Nektarinen (geviertelt und tiefgefroren)
1 reife Banane (in Stücke geschnitten tiefgefroren)
500ml Naturjoghurt (oder Buttermilch)
1 Spritzer Limettensaft
etwas Limettenabrieb
1 EL brauner Zucker
ev. Eiswürfel


Die Früchte müssen natürlich nicht tiefgekühlt sein, aber ich liebe meine Smoothies eiskalt und möchte nicht immer Eiswürfel dazugeben - und wenn ich reife Früchte habe, aber keine Idee oder Lust sie zu verwerten, dann friere ich sie ein und verarbeite sie zu schnellem Softeis oder eben Smoothies... :-)
Die Früchte mit dem Joghurt, dem Limettensaft, dem Limettenabrieb und etwas braunem Zucker in einem Standmixer zu einem Smoothie mixen und gleich servieren! Wer es wirklich eiskalt haben möchte, mixt noch Eiswürfel dazu... Fertig!

Sweet and Nuts gibt´s übrigens auch auf Facebook - ich freue mich, wenn ihr vorbeischaut!

Samstag, 9. August 2014

Zwetschgenkuchen

Wir waren letzte Woche in der Steiermark und haben dort köstlichen Zwetschgenkuchen bekommen. Zuerst den klassischen Zwetschgenfleck mit Germteig bei meiner Tante (mmmmmmmh!!!), und dann noch bei der Schwiegermama meines Bruders diesen hier, der eigentlich von Johann Lafer auf dem Grill gemacht und mit Zimt-Zabaione serviert wurde. Aber ich finde ihn perfekt, ganz ohne Zabaione oder irgendwelchen Schnickschnack - und wer nicht grillt, kann ihn natürlich auch im Backrohr machen wie ich! ;-)


Das Rezept:
(für ein ganzes Blech die Menge bitte verdoppeln!)
etwas zimmerwarme Butter
25g Zucker
6 Zwetschgen aus Nachbars Garten
1 Nektarine
(ihr könnt auch beliebige Beeren, Marillen oder sonstiges Obst der Saison verwenden - besonders gut ist es, wenn es säuerliches Obst ist!)

3 Eier von glücklichen Hühnern
1 Vanilleschote (den Inhalt davon)
Abrieb einer Bio-Zitrone
80g Zucker
80ml Vollmilch
100g Mehl (ich habe dieses Mal feines Dinkelmehl vom Nachbarn meiner Eltern verwendet)

etwas braunen Zucker
ev. 80% Rum oder Zwetschgenbrand zum flambieren


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMZmdtR3hvWkhQUmM/edit?usp=sharingDas Backrohr auf 200° vorheizen (Ober-/Unterhitze - im Grill bei geschlossenem Deckel und direkter Hitze ca. 180-200°), das Obst waschen und in Spalten schneiden.
Eine Backform (ich habe eine Springform verwendet) befetten und mit Backpapier belegen. Nochmals befetten mit der zimmerwarmen Butter und die 25g Zucker darauf ausstreuen. Die Form mit dem Obst auslegen.

Für den Teig die Eier trennen und die Eiweiß mit 40g Zucker steif schlagen. Den restlichen Zucker mit den Eigelb, dem Vanillemark, dem Zitronenabrieb und der Milch durchmixen, das Mehl hinzufügen und zuletzt den Eischnee unterheben. Die Masse dann über dem Obst verteilen und den Kuchen ca. 25-30 Minuten backen, bis die Oberseite Goldbraun ist.
Den Kuchen herausnehmen, auf einen Teller stürzen und mit etwas braunem Zucker bestreuen. Für mich ist er dann bereits servierfertig - und noch lauwarm schmeckt er einfach grandios! Leicht geschlagener Obers passt mindestens genauso gut wie Vanilleeis oder einfach gar nichts dazu...
Als wir ihn letztens bei meinem Bruder bekommen haben, wurde er allerdings noch mit Rum übergossen und flambiert! Wenn also keine Kinder mitessen, kann man ruhig noch etwas mehr Schwung in die Sache bringen! ;-)

Donnerstag, 17. Juli 2014

Cheesecake mit Beerenobers

Juli? Es ist schon Juli? Seid ihr sicher? Höchste Zeit für ein Beerendessert - oder?!

Diesmal wurde ich in der neuen Sweet Dreams mehrfach fündig - und das ist das erste Rezept aus der Ausgabe, das ich für euch ausprobiert habe. Es ist absolut für Backanfänger geeignet und wie fruchtig es ist, bestimmt ihr einfach selbst!













Das Rezept

(1 Torte)
190g Butterkekse
50g sehr weiche Butter
500g streichfähiger Topfen (Quark)
500g Mascarino (oder Mascarpone)
225g feiner Zucker
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
2 EL Limettensaft
5 Eier von glücklichen Hennen
500g Beeren
6-7 EL feiner Zucker
4 EL Limettensaft
6 Blatt Gelatine
500ml Schlagobers (Sahne)
2 Pkg. Vanillezucker (oder etwas Zucker und frische Vanille)


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMYW5tZWl3djUtNGc/edit?usp=sharingFür den Boden die Butterkekse fein zerbröseln - das klappt sehr gut in einem Gefrierbeutel und mit Hilfe eines Fleischklopfers oder Nudelholzes. Die Butter weich werden lassen und mit den Bröseln gut vermischen. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und festdrücken - kurz in den Kühlschrank stellen.

Für den Käsekuchen den Topfen mit dem Mascarino, dem Zucker, dem Puddingpulver und dem Limettensaft glattrühren. Die Eier hinzufügen und nochmal gut durchmixen (wer es luftig mag, trennt sie und hebt zum Schluss den Eischnee unter!).

Die Frischkäsecreme auf dem Bröselboden verstreichen und bei 180° Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Rohr für ca. 20 Minuten backen. Bitte verwendet keine Heißluft bei dieser Torte! Nach 20min die Temperatur auf 130° reduzieren und für ca. 90 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist (das können je nach Herd auch schnell mal 120 Minuten werden oder nur 75 Minuten sein - schaut einfach nach einer Stunde mal nach wie es aussieht!). Den Käsekuchen herausnehmen und auskühlen lassen.

Für das Beerenobers die Beeren mit dem Limettensaft und dem Zucker pürrieren und durch ein Sieb streichen. Etwas Beerenmus erwärmen und die Gelatine (vorher kurz in Wasser einweichen) darin auflösen. Die aufgelöste Gelatine unter das restliche Beerenpüree mischen. Das Obers mit dem Vanillezucker steif schlagen. Wer es süßer mag, gibt noch mehr Zucker hinzu - wer es weniger beerig haben will, verwendet weniger Beeren. Oder wie wäre es mit mehr Limettensaft, für die Fans von mehr Säure? Traut euch ruhig zu experimentieren - mit der Gelatine seid ihr im Grunde auf der sicheren Seite und es wird fest auch mit der doppelten Menge an Limettensaft, mit mehr Beeren oder weniger Zucker...
Vorsichtig die Beeren unter das Obers heben und die Masse auf die ausgekühlte Cheesecake streichen (eventuell einen höheren Tortenring um den Kuchen legen!) - für mindestens 6 Stunden kalt stellen.

Mit Beeren oder Baiserstücken garnieren und das erste Stück unbedingt selbst essen! ;-)

Mittwoch, 25. Juni 2014

Zitronen Buttermilch Eis

Auch wenn die erste Hitzewelle bereits vorbei und der Sommer derzeit ausgesprochen angenehm temperiert ist, ist es mehr als warm genug um Eis zu essen. Gut, ich gehöre zu jenen, die auch im Winter gerne Eis essen - aber für alle die gerade jetzt Lust darauf haben, ist dieses Rezept aus dem Sweet Paul Magazin vielleicht genau das Richtige! Einfach und zitronig frisch!


Das Rezept:
1 Becher Schlagobers
1 Becher Vollmilch
1 Becher Buttermilch
3/4 Becher feiner Zucker
2 ungespritzte Biozitronen
ev. 1 TL Zitronensäure


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMVGlVOWVVRFVxUDA/edit?usp=sharingDie Zitronen heiß waschen, Zitronen für den Abrieb gut trocknen. Das Schlagobers leicht schlagen (nicht zu steif), Zitronenabrieb, Vollmilch und Buttermilch gemeinsam mit dem Zucker kurz unterrühren. Zuletzt noch die Zitronen auspressen und den Zitronensaft hinzufügen.
Wirklich nur kurz rühren und dann kosten - es muss "nach mehr" schmecken als man sich das Eis wünscht, denn gefrorenes schmeckt weniger intensiv. Also etwas zu süß und einen Hauch zu zitronig ist genau richtig!
Die Masse in ein geeignetes Gefäß (mit Deckel) füllen und in den Tiefkühler stellen. Nach 2 Stunden gut durchrühren. Nach weiteren 2h wieder gut durchrühren - am Besten mit dem Stabmixer durchgehen um zu große Eiskristalle zu verhindern. Danach das Ganze stündlich wiederholen bis das Eis dafür zu fest ist.

Vor dem Servieren für 15-30 Minuten im Kühlschrank lagern damit es die richtige Konsistenz hat. Nach Belieben mit Zitronenzesten dekorieren!